Samstag, der 23 Juni 2018
 
 
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Museum der Stadt Grafing
Bahnhofstraße 10
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Grafing
Grafing und seine Geschichte
50 Jahre Stadt Grafing – das ist mehr als ein halbes Menschenleben. Viele von uns waren 1953 noch gar nicht auf der Welt oder noch zu klein, um sich an dieses Ereignis zu erinnern. Aber der ...
Grafing und seine Geschichte
50 Jahre Stadt Grafing – das ist mehr als ein halbes Menschenleben. Viele von uns waren 1953 noch gar nicht auf der Welt oder noch zu klein, um sich an dieses Ereignis zu erinnern. Aber der Ort Grafing ist natürlich viel älter. Bereits in der frühen Bronzezeit (2. Jahrtausend v. Chr.) gab es auf dem Schloßberg eine Siedlung. Im 1. Jahrtausend v. Chr. siedelten die Kelten in Bayern und errichteten südlich von Grafing die immer noch geheimnisvolle Keltenschanze. Eine Römer- und eine Salzstraße führten nahe an Grafing vorbei und banden unsere Gegend in die damals regen Handelsbeziehungen zwischen den Völkern ein. Eine dichte Besiedelung war die Folge. Reihengräberfunde aus der Bajuwarenzeit in Öxing lassen vermuten, dass spätestens im frühen Mittelalter bereits eine Siedlung an diesem Ort bestand. Hier weiterlesen
Rieperdinger Haus
Geschichte des Rieperdinger Hauses
Die Geschichte des Hauses ist untrennbar verknüpft mit der Geschichte der ursprünglich aus dem Raum Wasserburg stammenden Zimmerer- und Baumeisterfamilie Rieperdinger, die sich um Gr ...
Geschichte des Rieperdinger Hauses

Die Geschichte des Hauses ist untrennbar verknüpft mit der Geschichte der ursprünglich aus dem Raum Wasserburg stammenden Zimmerer- und Baumeisterfamilie Rieperdinger, die sich um Grafing ungemein verdient gemacht hat. In seiner "Chronik des Marktes Grafing" vermerkt der Marktschreiber Lorenz Wagner für das Jahr 1859, daß sich hier "ansässig" gemacht hat "Bartl Rieperdinger als Zimmer-Meister". Bartholomäus Rieperdinger (*23.12.1834) war der Sohn eines Zimmermeisters und stammte aus Ötz bei Eiselfing (etwa 5 km südlich von Wasserburg). 1859, mit 24 Jahren, heiratete er Rosina Maier, die Tochter eines Grafinger Zimmermeisters, und ließ sich in Grafing nieder.

Offenbar machte er sich rasch einen Namen, denn bereits vier Jahre später, 1863, wurde er zum Magistratsrat (entspricht etwa einem heutigen Stadtrat) gewählt – ein Amt, das er viele Jahre innehatte.

Im Frühjahr 1864 war Rieperdinger einer der Initiatoren bei der Gründung des Turnvereins und war Mitglied bei der 1869 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr.


Er  überlebte drei Frauen und hatte 17 Kinder