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Nach den Frostnächten im Januar zeigt sich, welche Heizungsanlagen durchgehalten haben – und wo Handlungsbedarf besteht. Ein Check-up lohnt sich, bevor die nächste Kältewelle kommt und kleine Probleme zu großen werden.
Die ersten Januarwochen haben es gezeigt: Wenn die Temperaturen deutlich unter null fallen, müssen Heizungsanlagen Höchstleistungen bringen. In Kehl und der Ortenau liefen die Anlagen tagelang auf Hochtouren. Wer jetzt genau hinschaut, kann erkennen, ob die Heizung die Belastung gut verkraftet hat – oder ob sich Schwachstellen zeigen, die behoben werden sollten.
„Nach einer längeren Kälteperiode bekommen wir immer mehr Anrufe", berichtet Michael Ihm von Sanitär Eisenbeiß aus Kehl-Kronenhof. „Die Leute merken plötzlich, dass die Heizkörper ungleichmäßig warm werden oder dass komische Geräusche auftreten." Tatsächlich zeigen sich viele Probleme erst unter Dauerlast – wenn die Heizung Tag und Nacht durchlaufen muss, um die Räume warm zu halten.
Bei milden Temperaturen arbeiten Heizungsanlagen im Schongang. Sie springen an, bringen die Räume auf Temperatur und schalten wieder ab. Bei Dauerfrost hingegen laufen sie praktisch ohne Pause. Dabei kommen Schwachstellen zum Vorschein: Ablagerungen im System, schlecht entlüftete Heizkörper oder ein nicht optimal eingestellter Heizkessel.
Besonders häufig treten nach Kälteeinbrüchen folgende Probleme auf: Heizkörper werden nur noch zur Hälfte warm, weil sich Luft im System angesammelt hat. Der Brenner schaltet häufiger als sonst, weil der Wasserdruck zu niedrig ist. Oder die Vorlauftemperatur reicht nicht mehr aus, weil die Anlage nicht richtig dimensioniert oder eingestellt ist.
„Viele dieser Probleme lassen sich schnell beheben", erklärt Ihm. „Aber wenn man sie ignoriert, wird es teuer." Eine Heizung, die permanent im Notbetrieb läuft, verbraucht nicht nur deutlich mehr Energie, sondern verschleißt auch schneller.
Besonders interessant ist die Beobachtung bei Wärmepumpen. Diese moderne Heiztechnik ist in der Ortenau immer häufiger anzutreffen. „Die Januarkälte war ein echter Test für alle Wärmepumpen", so Ihm. „Gut geplante und installierte Anlagen haben problemlos durchgehalten, bei anderen zeigte sich, wo noch optimiert werden muss."
Wärmepumpen arbeiten bei sehr niedrigen Außentemperaturen mit reduzierter Effizienz. Das ist normal und kein Grund zur Sorge – solange die Anlage richtig dimensioniert ist. Problematisch wird es, wenn die Heizlast falsch berechnet wurde oder die Pufferspeicher zu klein sind.
Jetzt, wo die ärgste Kälte erst einmal vorbei ist, ist der ideale Moment für eine gründliche Inspektion. Die Heizung läuft noch, so dass Probleme erkennbar sind – aber die Belastung ist nicht mehr so extrem, dass man auf jede Stunde Betriebszeit angewiesen ist.
„Wir empfehlen allen unseren Kunden in der Ortenau, nach einer solchen Frostperiode einen Termin zu vereinbaren", rät Ihm. „Lieber einmal zu viel geschaut als im Februar bei der nächsten Kältewelle im Kalten zu sitzen."
Ein professioneller Check nach dem Kälteeinbruch umfasst mehrere Punkte: Wasserdruck im System kontrollieren, Heizkörper entlüften, Brenner und Wärmetauscher auf Ablagerungen prüfen, Einstellungen der Regelung optimieren und die Umwälzpumpe auf Funktion testen.
„Oft sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen", erklärt der Fachmann. „Ein halbes Bar mehr Wasserdruck oder eine leicht angepasste Heizkurve können die Effizienz deutlich verbessern."
Der Winter ist noch lange nicht vorbei. Meteorologen rechnen auch im Februar mit weiteren Kältewellen. Wer jetzt seine Heizung überprüfen und optimieren lässt, ist vorbereitet. Kleine Mängel lassen sich jetzt noch in Ruhe beheben – bevor sie bei der nächsten Frostperiode zum echten Problem werden.
Hat Ihre Heizung die Kältewelle gut überstanden? Die Heizungsexperten von Sanitär Eisenbeiß – Michael Ihm e.K. in Kehl-Kronenhof überprüfen Ihre Anlage gründlich und optimieren die Einstellungen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – bevor die nächste Kältewelle kommt!
P.S.: Unser Team wächst! Werner Eisenbeiß - Michael Ihm e.K. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Obermonteur, Monteur und Helfer (m/w/d) für die Bereiche Sanitär, Heizung, Solar und Baublechnerei. Werden Sie Teil unseres erfahrenen Teams in Kehl-Kronenhof! Bewerbungen an: eisenbeiss-ihm@t-online.de oder telefonisch: 07851-3166.
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