Sie arbeiten im Verborgenen und werden selten kontrolliert: Hauswasserfilter, Enthaertungsanlagen und Druckminderer. Wann ein Filterwechsel faellig ist, warum Kalk mehr kostet als man denkt und was eine regelmaessige Wartung bringt.
Es gibt Technik im Haus, die man taeglich nutzt und taeglich ignoriert. Die Heizung faellt auf, wenn sie kalt bleibt. Der Warmwasserboiler faellt auf, wenn er aussteigt. Aber der Hauswasserfilter, die Enthaertungsanlage, der Druckminderer - die tun ihren Job still und werden erst bemerkt, wenn sie es nicht mehr tun. Oder wenn der Schaden laengst entstanden ist.
In Kehl und der gesamten Ortenau ist das Trinkwasser relativ hart. Das ist gesundheitlich unbedenklich, fuer Leitungen, Armaturen und Haushaltsgeraete aber eine dauerhafte Belastung. Kalkablagerungen setzen sich in Rohren fest, verengen Querschnitte, zerstoeren Dichtungen und verkuerzen die Lebensdauer von Waschmaschinen, Geschirrspuelern und Warmwasserbereitern.
Eine Enthaertungsanlage entzieht dem Wasser Kalzium und Magnesium - das schuetzt die Installation und spart langfristig.
Direkt am Hauswasseranschluss sitzt in vielen Haeusern ein Feinfilter. Er haelt Schwebstoffe, Sandpartikel und kleine Verunreinigungen zurueck - bevor sie in die Leitungen und Armaturen gelangen. Klingt unspektakulaer. Ist aber wichtig.
Problem: Wer ihn einmal eingebaut hat, denkt oft jahrelang nicht mehr daran. Ein verstopfter Filter reduziert den Wasserdruck im gesamten Haus, kann Keime beguenstigen und im schlimmsten Fall die Anlage beschaedigen. Die Faustregel: mindestens einmal jaehrlich kontrollieren und bei Bedarf reinigen oder tauschen.
Der Wasserdruck im oeffentlichen Leitungsnetz schwankt - und ist manchmal hoeher als die Hausinstallation vertraegt. Dauerhaft zu hoher Druck belastet Armaturen, Dichtungen und Schlaeuche. Tropfende Armaturen, haeufig defekte Dichtungen oder platzende Schlaeuche an der Waschmaschine koennen Folgen zu hohen Drucks sein.
Ein Druckminderer reduziert den Eingangsdruck auf ein hausvertraegliches Niveau - ueblicherweise zwischen 3 und 4 Bar. Auch er muss gelegentlich geprueft und eingestellt werden.
Wasserfilter, Enthaertungsanlage und Druckminderer arbeiten gemeinsam daran, die Hausinstallation zu schuetzen. Wer alle drei regelmaessig pruefen laesst, hat laenger Freude an Armaturen, Geraeten und Leitungen - und spart Geld, das sonst in unnoetige Reparaturen fliesst.
Ein Fachbetrieb braucht fuer die Kontrolle dieser Komponenten nicht viel Zeit. Aber der Nutzen ist ueberproportional gross.
Tipp-Box: Stille Technik im Blick behalten
› Wasserfilter: Jaehrlich kontrollieren und bei Bedarf tauschen
› Enthaertungsanlage: Salzstand pruefen, Regenerierung kontrollieren
› Druckminderer: Einstellwert pruefen, Funktion testen lassen
› Wasserdruck testen: Zu hoher Druck schadet der ganzen Installation
› Fachbetrieb beauftragen: Ein kurzer Check schafft Klarheit
Wann wurden Ihre Filter und Druckminderer zuletzt geprueft? Das Team von Sanitaer Eisenbeiss - Michael Ihm e.K. in Kehl-Kronenhof schaut sich das gerne an - schnell, unkompliziert und mit klarer Einschaetzung.
Kontakt: eisenbeiss-ihm@t-online.de | 07851-3166
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Wie oft sollte ich den Hauswasserfilter kontrollieren?
Mindestens einmal jaehrlich. Ein verstopfter Filter reduziert den Wasserdruck im gesamten Haus und kann die Anlage beschaedigen.
Warum lohnt sich eine Enthaertungsanlage?
Sie entzieht dem Wasser Kalzium und Magnesium. Das schuetzt Leitungen, Armaturen und Geraete vor Kalk und spart langfristig Energie und Reparaturkosten.
Welchen Wasserdruck sollte ein Druckminderer einstellen?
Ueblicherweise ein hausvertraegliches Niveau zwischen 3 und 4 Bar. Zu hoher Druck belastet Armaturen, Dichtungen und Schlaeuche.
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