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Ingrid Otto unsere Misionarin ist verstorben

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Ingrid Otto unsere Misionarin ist verstorben

 

In der Nacht vom 12. auf 13. November verstarb drei Wochen nach ihrem 84. Geburtstag unsere Missionarin Ingrid Otto in ihrer Wohnung in einem Seniorenheim in Pretoria/Südafrika. Als ich einige Tage nach ihrem Geburtstag mit ihr telefonierte, war sie froh und dankbar über ihren gesundheitlichen Zustand, freute sich aber, wie bei jedem Gespräch, darauf, dass sie mit jedem Lebensjahr näher zur himmlischen Heimat käme. In den vergangenen vierzehn Tagen zeigten sich dann gewisse gesundheitliche Veränderungen, die aber nicht auf ein baldiges Sterben deuteten. Der treue Herr rief sie von dieser Erde ab, ohne dass sie ein langes Leiden hatte.

Mehr als 50 Jahre diente Ingrid Otto ihrem Herrn in der Dorothea Mission in Südafrika. Sie war über viele Jahre die Sekretärin von Hans von Staden, dem Missionsgründer. Aber es wurde auch ihr persönliches Anliegen, Menschen mit dem Wort Gottes zu begegnen. So war sie oft, selbst als sie schon im Ruhestand lebte, unterwegs, um in Parks, Bahnhöfen oder Busstationen Gottes Wort in Traktatform weiterzugeben. Ihre liebevolle Art und ihre recht guten Sprachkenntnisse halfen ihr dabei, mit Menschen in Kontakt zu kommen.

In dem Heft „Es lohnt sich“ das sie 1972 schrieb, erinnerte sie die Leser, wie der Herr sie auf das Missionsfeld gerufen hatte. Es war der 12. März 1961, als Ingrid Otto von Schwester Dorothea Hesse, der damaligen Vertreterin der Dorothea Mission in Deutschland, in Hannover einen Diabericht über die Mission im südlichen Afrika sah. Wir möchten Sie noch einmal daran teilnehmen lassen, was Ingrid Otto berichtete:

„Obgleich Gottes Ruf in die Dorothea Mission für mich von Anfang an klar war und ich um kein ‚Zeichen‘ bat, durfte ich so manche sichtbare Bestätigung für meinen weiteren Lebensweg erhalten. Nur einige Tage nachdem ich den Ruf nach Südafrika vernommen hatte, sandte Schwester Dorothea mir einen Rundbrief des Leiters der Dorothea Mission, Hans von Staden. Er schloss seinen Bericht mit den Worten: Wir bitten Gott inständig um mehr Mitarbeiter. Aber sie müssen einen deutlichen Ruf in unser Werk haben. Es müssen solche sein, von denen er sagt: ‚Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst… ‘ (Jesaja 43,1). Dieses Gotteswort war mein Konfirmationsspruch.

Einen Tag vor Heiligabend 1961 durfte ich auf das Missionsfeld ausreisen. Ich fuhr mit einem Frachtschiff von Bremen aus nach Südafrika. Zur Ehre Gottes darf ich sagen: Ich stehe mit ganzem Herzen in der Aufgabe, die er mir anvertraut hat, im Missionsbüro und in der Schriftenverteilung.“

In meinem Erdenlauf will ich dich ehren, durch meinen Wandel deine Größe mehren. Der Dank, das Lob, die Ehre dir gebührt. Soweit ein Auszug aus dem Heft „Es lohnt sich“.

Dem treuen Gott sei Lob und Ehre, dass er Ingrid Otto durch die vergangenen Jahrzehnte mit Kraft und Freude ausrüstete, um IHM zur Ehre im Missionsdienst zu leben und zu wirken. Aber auch Ihnen, liebe Missionsfreunde, danken wir ganz herzlich, dass Sie in den vergangenen Jahrzehnten Ingrid Otto mit treuer Fürbitte und Ihren Gaben begleitet haben. In besonderer Weise danken wir auch dem Deutschen Frauen-Missions-Gebets-Bund, in dem Schwester Ingrid Otto jahrzehntelang als Patenmissionarin von vielen Frauen in der Fürbitte und mit finanzieller Hilfe getragen wurde.

Seien Sie im Namen des Herr Jesus Christus herzlich und dankbar gegrüßt.

Ihr