Dienstag, der 07 Juli 2020
 
 

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Milliardenschweres Konjunkturpaket – Die wesentlichen Beschlüsse

Welche Auswirkungen hat dies für Unternehmen?

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Milliardenschweres Konjunkturpaket – Die wesentlichen Beschlüsse

 

Milliardenschweres Konjunkturpaket – Die wesentlichen Beschlüsse

Am Mittwoch wurde ein milliardenschweres Konjunkturpaket verabschiedet, um die massiven Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen. Die wesentlichen Beschlüsse im Überblick:

 

Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen

Um kleinen und mittelständischen Betrieben, die mit Corona bedingten Umsatzausfällen zu kämpfen haben, unter die Arme zu greifen, beschloss die Bundesregierung kürzlich ein Überbrückungspaket für die Monate Juni, Juli und August mit Hilfsgeldern von bis zu 25 Milliarden Euro.

 

Verlustrücktrag

Der Verlustrücktrag ermöglicht es Unternehmen, Steuern aus dem Vorjahr zurückzuholen, um damit die Liquiditätslage zu verbessern.

Für überschuldete und zahlungsunfähige Unternehmen ist zudem geplant, ein „vorinsolvenzrechtliches“ Restrukturierungsprogramm einzuführen.

 

Forschungszuwendungen

Über Unterstützung dürfen sich auch Firmen in Forschung und Entwicklung freuen, denn diesen soll bis zum 31.12.2025 eine höhere staatliche Zulage zukommen.

Für die Autoindustrie soll es ein Bonus Programm für Investitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro geben.

 

Geringerer Mehrwertsteuersatz und Reduzierung der EEG-Umlage

Ab 01.07.2020 wird der Mehrwertsteuersatz bis Ende des Jahres von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Der ermäßigte Steuersatz sinkt von 7 auf 5 %

Außerdem werden sich auch die Stromkosten reduzieren. Die EEG-Umlage soll 2021 auf 6,5 ct/kWh und im Jahr 2022 auf 6,0 ct/kWh reduziert werden. Derzeit liegt diese bei 6,756 ct/kWh.

 

Stabilisierung der Lohnnebenkosten

Um einem Anstieg der Lohnnebenkosten entgegen zu wirken, ist geplant, die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40 % zu stabilisieren. Die dafür nötigen Gelder in Milliardenhöhe stammen aus dem Bundeshaushalt.

 

Prämie für Ausbildungsplätze

Unternehmen sollen Prämien für das Bereitstellen von Ausbildungsplätzen erhalten.

 

Keine Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld

Eine Verlängerung der maximalen Bezugsdauer von 24 Monaten für das Kurzarbeitergeld wurde überraschenderweise nicht beschlossen. Stattdessen soll eine verlässliche Regelung für das kommende Jahr erst noch konzipiert werden.

 

Erfolgreiche Grüße