Wednesday, der 29 Juni 2022
 
 

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Psychologin Hedda Janssen: Über den Zauber der Dankbarkeit

Psychologische Beratung

Dipl.-Psychologin Hedda Janssen

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Psychologin Hedda Janssen: Über den Zauber der Dankbarkeit

 

Auf dem Weg zum Glück: Welche Auswirkungen hat das Zauberwort DANKE auf uns? Eine Situation, mit der sicher jeder etwas anfangen kann: Wenn wir krank werden und der Körper leidet, nehmen wir die Aufmerksamkeit, die uns die Menschen entgegenbringen, am intensivsten wahr. Diese Aufmerksamkeit lindert unser Leiden ein wenig, und jeder aufmerksame Mensch wird zu einem wahren Segen.

Ein ganz konkretes Beispiel: Meinem Augenarzt und Optiker ist es in guter Zusammenarbeit gelungen, Brillengläser herzustellen, die meine fehlerhafte Sehkraft nach verschiedenen Operationen korrigieren. Oder ein anderes Beispiel: Meine Freundin stellt mir am Ende eines Telefonats die einfache Frage, ob sie etwas für mich tun kann. In meiner turbulenten Zeit fühlt sich diese geschenkte Aufmerksamkeit sehr gut an.

Es können auch ganz alltägliche Situationen sein, in denen wir Dankbarkeit empfinden. Genau heute haben zum Beispiel Terminverschiebungen und ein unerwarteter Anruf dazu geführt, dass ich mit meiner Vorbereitung für ein Seminar in Verspätung geraten bin. Meine Nachbarin kam genau in dem Moment vorbei und half mir bei den letzten Vorbereitungen. Was für ein Segen.

Doch was geschieht in solchen Momenten konkret in uns? Aus der Tiefe unseres Wesens taucht ein Gefühl der Dankbarkeit für das Gute, Schöne und Wahre auf, das sich mir präsentiert. Es gibt so etwas wie ein Staunen über die kleinen, einfachen Dinge des Lebens. Ich ertappe mich inzwischen dabei, wie ich mich für mein Bett bedanke, das mich jeden Abend willkommen heißt, ich danke bewusster für die warme Dusche oder für das köstliche Frühstück. Die Liste ist lang und man könnte den ganzen Tag damit verbringen, sich zu bedanken.

Es gibt ein Mittel, um festzuhalten, was das Leben uns jeden Tag schenkt: das Danke-Buch. Ähnlich wie bei einem Tagebuch gehen wir auch hier einmal am Tag in uns. Wir überlegen, welche kleinen und großen Freuden der Tag für uns bereitgehalten hat und erfreuen uns so auch über die kleinsten Dinge. Über das Lächeln eines Fremden, blühende Blumen oder ein schönes Gespräch. Probieren Sie es aus. Sie werden sich auf diesem Weg über viele kleine Dinge freuen, die Sie sonst vielleicht im Trubel des Alltags übersehen hätten. Damit bringt uns das Danke-Buch einem positiven Glücksgefühl definitiv ein bisschen näher.

Autor: Cedric Bazin de Jessey