Irgendwann im April ist es soweit: Der erste Tag, an dem ich ohne Schuhe auf die Wiese trete. Ein kleines Ritual mit großer Wirkung - und warum es den Winter offiziell beendet.
Schuhe aus, Freiheit an! Wenn der Ortenauer Frühling so richtig kickt, gibt es für mich kein Halten mehr. Warum der erste Hautkontakt mit der Frühlingserde Dein System auf „Neustart" programmiert.
Servus zusammen, Euer Hubi! Könnt Ihr es auch riechen? Der Frühling in der Ortenau ist einfach unschlagbar. Die Kirschbäume blühen, die Sonne hat schon richtig Kraft, und in meinem Garten in Oberachern passiert gerade etwas Magisches.
Für mich gibt es einen Tag im Jahr, der wichtiger ist als jeder offizielle Feiertag: Der Tag, an dem ich die Socken in die Ecke pfeffere und zum ersten Mal barfuß auf die Wiese trete.
Wisst Ihr, nach den langen Wintermonaten in dicken Winterschuhen (ja, auch ich ziehe sie an, wenn's schneit!) ist dieser erste Moment auf dem Gras wie ein elektrischer Schlag - im positivsten Sinne.
Das Gras ist meistens noch ein wenig kühl, die Erde darunter noch feucht vom Aprilregen. In dem Moment, in dem die Fußsohle den Boden berührt, passiert im Körper ein „System-Check". Die Elektronen fließen, die Durchblutung schießt in die Zehen, und man fühlt sich mit einem Schlag hellwach.
Es ist nicht nur das Gefühl. Physiologisch passiert da einiges:
Ich mache daraus jedes Jahr eine richtige Zeremonie. Ich suche mir die sonnigste Stelle im Garten, ziehe ganz langsam die Barfußschuhe aus und bleibe erst mal nur stehen. Augen zu, tief einatmen und spüren, wie die Energie der Erde hochfließt.
Natürlich können wir (noch) nicht den ganzen Tag barfuß draußen verbringen. Um den Frühlings-Schwung mit in den Alltag zu nehmen, nutze ich gerade jetzt meine Erdungsmatte am Schreibtisch besonders intensiv. Es verlängert dieses „Frisch-geerdet-Gefühl" vom Garten bis in den Feierabend.
Schaut mal auf naturerdung.de vorbei, wenn Ihr Eurem Körper diesen Frühlings-Neustart erleichtern wollt.
Zieht die Schuhe aus, die Erde wartet! Bleibt geerdet! Euer Hubi
Was passiert im Körper, wenn man im Frühling das erste Mal barfuß auf Gras geht?
Beim ersten Barfußkontakt mit dem Erdboden fließen freie Elektronen aus der Erde in den Körper - ein Effekt, der als Erdung bezeichnet wird. Gleichzeitig werden tausende Nervenenden in den Fußsohlen aktiviert, die im Winter durch Schuhe kaum genutzt wurden. Der Temperaturunterschied zwischen Frühlingssonne und kühlem Boden kurbelt zusätzlich den Stoffwechsel an.
Wie lange sollte man beim ersten Barfußgehen im Frühling draußen bleiben?
Für den Einstieg reichen 10 bis 15 Minuten völlig aus. Die Fußsohlen sind nach dem Winter noch empfindlich, und das System braucht Zeit, sich wieder an den direkten Bodenkontakt zu gewöhnen. Am besten auf einer sauberen Wiese beginnen, da weicher Naturboden die Sohlen schont.
Warum ist Barfußgehen im Morgentau besonders wirksam?
Feuchter Boden leitet Elektronen besser als trockener. Wenn morgens noch Tau auf der Wiese liegt, ist die Leitfähigkeit am höchsten - der Erdungskontakt wird dadurch intensiver. Wer mutig ist, dem sei der Morgentau-Gang ausdrücklich empfohlen.
Was ist eine Erdungsmatte und wie ergänzt sie das Barfußgehen im Alltag?
Eine Erdungsmatte ist ein leitfähiges Produkt, das an die Erdung der Steckdose angeschlossen wird und so den Effekt des Barfußgehens auf natürlichem Boden ins Haus überträgt. Am Schreibtisch oder Sofa genutzt, verlängert sie das „Frisch-geerdet-Gefühl" aus dem Garten in den restlichen Alltag. Mehr dazu auf naturerdung.de.
Warum isolieren Schuhe mit Gummisohlen vom Erdboden?
Gummi ist ein elektrischer Isolator und verhindert den Elektronenfluss zwischen Körper und Erde vollständig. Wer das ganze Jahr Schuhe trägt, hat monatelang keinen Erdungskontakt. Das kann laut Erdungs-Forschern zu einem Elektronen-Defizit im Körper führen, das sich u.a. in Müdigkeit, Entzündungsneigung oder Stressempfindlichkeit äußern kann.