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Urlaub war schön – aber was hat das Haus in der Zwischenzeit gemacht?

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Werner Eisenbeiß - Michael Ihm e.K.

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Urlaub war schön – aber was hat das Haus in der Zwischenzeit gemacht?

 

Zwei Wochen abwesend, Wasser stand still, die Leitungen waren sich selbst überlassen. Was nach dem Urlaub zu prüfen ist - und warum das erste Duschen nach der Rückkehr ein kurzes Ritual verdient.

Die Koffer sind ausgepackt, die Urlaubsfotos sind gesichtet, und der Alltag beginnt wieder. Was die meisten dabei nicht bedenken: Während die Familie in der Toskana entspannte oder am Bodensee die Seele baumeln liess, stand das Wasser in den Hausleitungen still. Kein Verbrauch, keine Bewegung, keine Durchspülung - tagelang, manchmal wochenlang.

Stehendes Wasser ist kein harmloses Wasser

Was im ersten Moment trivial klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Stehendes, warmes Wasser in Leitungen ist ein ideales Milieu für Bakterienwachstum - allen voran für Legionellen, die sich bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad besonders gut vermehren. Im Hochsommer, wenn sich auch Kaltwasserleitungen in aufgeheizten Kellern erwärmen, sind diese Bedingungen schnell erfüllt.

„Das Risiko ist real, aber leicht zu beseitigen“, erklärt das Team von Sanitär Eisenbeiß in Kehl-Kronenhof. „Ein einfaches Durchspülen aller Wasserstellen nach dem Urlaub reicht in den meisten Fällen aus.“

Trotzdem wissen es die wenigsten - oder machen es schlicht nicht.

Das Rückkehr-Ritual: So geht's richtig

Die Empfehlung ist einfach und kostet nichts ausser etwas Zeit. Nach der Rückkehr aus einem längeren Urlaub - ab etwa einer Woche - sollten alle Zapfstellen im Haus nacheinander durchgespült werden. Kaltwasser und Warmwasser, Küche und Bad, Gäste-WC und Kellerdusche. Jede Stelle mindestens zwei bis drei Minuten laufen lassen, bis das Wasser deutlich kühler oder wärmer wird als zu Beginn.

Wichtig dabei: Nicht als Ersten die Dusche einschalten und direkt hineinstehen. Der feine Wassernebel beim Duschen ist genau der Weg, über den Legionellen eingeatmet werden können. Erst spülen, dann duschen.

Was darüber hinaus geprüft werden sollte

Neben der Hygiene gibt es weitere Dinge, die eine kurze Aufmerksamkeit verdienen. Hat sich etwas verändert? Tropft eine Armatur, die vorher dicht war? Ist der Wasserdruck anders als gewohnt? Riecht das Wasser ungewöhnlich? Kleine Veränderungen können auf Probleme hinweisen, die sich während der Abwesenheit entwickelt haben.

Wer beim Abfluss im Keller eine feuchte Stelle bemerkt oder die Hebeanlage anders als gewohnt klingt, sollte nicht lange warten. Was vor dem Urlaub ein kleines Tropfen war, kann nach zwei Wochen eine feuchte Wand sein.

Vorsorge für den nächsten Urlaub

Wer häufig und länger abwesend ist - etwa bei einer Ferienwohnung oder einem Zweitwohnsitz - sollte über technische Lösungen nachdenken. Automatische Wasserabsperrungen, die bei Leckagen reagieren, oder Zirkulationssysteme, die das Wasser auch bei Abwesenheit in Bewegung halten, schaffen mehr Sicherheit ohne tägliches Zutun.

„Für Vermieter und Ferienhausbesitzer ist das besonders relevant“, betont das Team von Sanitär Eisenbeiß. „Wer nicht selbst vor Ort ist, muss sich auf die Technik verlassen können.“

Tipp-Box: Nach dem Urlaub - kurze Checkliste

› Alle Wasserstellen durchspülen: Mindestens 2 bis 3 Minuten, kalt und warm

› Erst spülen, dann duschen: Wassernebel nicht einatmen vor dem Durchspülen

› Sichtprüfung im Keller: Feuchtigkeit, Druckminderer, Hebeanlage

› Auffälligkeiten notieren: Druck, Geruch, Geräusche - Veränderungen ernst nehmen

› Längere Abwesenheit: Technische Absicherung prüfen lassen

Gerade aus dem Urlaub zurück - oder bald wieder weg? Das Team von Sanitär Eisenbeiß - Michael Ihm e.K. in Kehl-Kronenhof hilft bei der Überprüfung Ihrer Anlage und sorgt dafür, dass alles sicher und hygienisch läuft.

E-Mail eisenbeiss-ihm@t-online.de
Telefon 07851-3166

P.S.: Wir suchen Verstärkung! Obermonteur, Monteur und Helfer (m/w/d) gesucht. Alle Infos unter 07851-3166.

Kurz zusammengefasste FAQ

Warum ist stehendes Wasser in den Leitungen ein Problem?

Stehendes, warmes Wasser ist ein ideales Milieu für Bakterienwachstum, allen voran für Legionellen. Diese vermehren sich bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad besonders gut. Im Hochsommer erwärmen sich auch Kaltwasserleitungen in aufgeheizten Kellern, so dass diese Bedingungen schnell erfüllt sind.


Wie lange muss ich nach dem Urlaub spülen?

Alle Zapfstellen im Haus nacheinander durchspülen, kalt und warm, jede Stelle mindestens zwei bis drei Minuten. Also Küche, Bad, Gäste-WC und Kellerdusche. Gespült ist, wenn das Wasser deutlich kühler oder wärmer wird als zu Beginn.


Ab welcher Abwesenheit sollte ich spülen?

Ab etwa einer Woche Abwesenheit ist das Durchspülen aller Wasserstellen empfohlen.


Warum soll ich nicht zuerst duschen?

Der feine Wassernebel beim Duschen ist genau der Weg, über den Legionellen eingeatmet werden können. Deshalb gilt: erst spülen, dann duschen.


Was hilft bei häufiger oder längerer Abwesenheit?

Bei Ferienwohnungen oder Zweitwohnsitzen bieten sich technische Lösungen an: automatische Wasserabsperrungen, die bei Leckagen reagieren, oder Zirkulationssysteme, die das Wasser auch bei Abwesenheit in Bewegung halten.