Sonntag, der 22 Oktober 2017
 
 

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Weinprinzessin Elvira Strecker im Porträt

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Weinprinzessin Elvira Strecker im Porträt

 

  HEUWEILER/ EMMENDINGEN/ DENZLINGEN. Als neuen Breisgauer Weinprinzessin beherrscht Elvira Strecker eine Tugend bereits perfekt: Lächeln. Seit ihrer Proklamation zur neuen Breisgauer Weinprinzessin gestern Abend zum Auftakt des viertägigen Breisgauer Weinfestes in der Stadtmitte von Emmendingen steht die junge Dame aus Heuweiler nun im Rampenlicht.

Gleich nach der Wahl wurde die 22-Jährige aus Heuweiler einer Journalistengruppe ausgesetzt. Während sie bei den ein oder anderen Interviewfragen noch Unterstützung von ihrer "Chefin" der badischen Weinkönigin Natalie Henninger erhielt, blieb sie beim anschließenden Fotoshooting locker und entspannt.

Auch sonst macht Elvira Strecker einen gelassenen Eindruck. Sie selbst bestätigt: "Lampenfieber habe ich vor der Weinfesteröffnung keines, aber ein leichtes Kribbeln ist schon da. Ich bin sehr gespannt, was noch kommt." In Bezug auf ihr einjähriges Engagement als Bereichsprinzessin zeigt sie sich hoch motiviert: "Momentan herrscht bei mir reine Vorfreude. Ich denke, bei den vielen Veranstaltungen, die ich besuchen werde, kann ich selbst noch dazu lernen." Als Breisgauer Weinprinzessin freue sie sich besonders darauf, die Vielfalt des Breisgaus und dessen Weinangebot zu repräsentieren.


Hauptberuflich ist Elvira Strecker Erzieherin in einem Denzlinger Kindergarten. Nicht unbedingt der typische Beruf einer Weinprinzessin. Aber die Teilnahmebedingungen für die Wahl schreiben nur vor, dass die Bewerberin einen starken Bezug zum Wein hat, höchstens 30 Jahre alt und ledig ist. All das trifft auf die neue Botschafterin des Breisgau Weines zu. Ihre Eltern besitzen das Weingut Gehrihof in Heuweiler. Dazu gehören neben acht Hektar Reben, auch Waldfläche, Tiere und ein Hofladen. "Da lebt man das alles mit und hilft zum Beispiel auf den Weinfesten", so Elvira Strecker. "Außerdem hat es mir schon immer Freude gemacht, mit anderen über Wein zu sprechen", erklärt sie. Trotzdem musste sie sich für ihre Wahl zur Weinprinzessin vorbereiten und das bereitgestellte Material lernen.

Blinde Weinverkostung als Herausforderung


Denn Fragen wie: "Wie groß ist die Reben-Hektarzahl im Breisgau?" sind Teil des Auswahlverfahrens. Eine weitere Herausforderung ist die blinde Weinverkostung. "Die schwerste Aufgabe war, den geschmacklichen Unterschied zwischen Sekt und Perlwein in Worte zu fassen", erinnert sich Elvira Strecker. Wie lange die Fragerunde gedauert hat, weiß sie gar nicht mehr: "Wer selbst da vorne steht, hat man kein Zeitgefühl mehr."

Ihr persönlicher Favorit unter den Weinen ist der Riesling. Sie trinkt aber auch gerne mal einen trockenen Rotwein. Einen Weintipp für das Breisgauer Weinfest hatte sie bei der Wahl am Donnerstag im Alten Rathaus allerdings noch nicht: "Ich muss selbst erst einmal drüber laufen und alles anschauen." Wer sie dabei trifft, muss sie übrigens nicht mit "Ihre Majestät" ansprechen. "Wir bleiben da bodenständig", lacht sie.

 

Quelle : BZ