Bildnachweis: © WeberHaus GmbH & Co. KG
Das KI-Infomobil des Fraunhofer-Instituts machte am 28. Juli Station bei Deutschlands führendem Fertighaushersteller und lieferte Antworten auf eine der drängendsten Fragen der Arbeitswelt: Wie gestalten wir Künstliche Intelligenz so, dass sie Menschen nützt?
Rheinau-Linx. apg. Ein türkis-weisser VW ID. Buzz mit dem Aufdruck „KI Studios - Künstliche Intelligenz im Job: Erleben. Begreifen. Mitgestalten.“ parkte am Dienstag, 28. Juli 2026, vor den Toren des WeberHaus-Standorts in Rheinau-Linx. Das KI-Infomobil des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts „KI-Studios“ hat einen ungewöhnlichen Auftrag: Es bringt praxisnahes Wissen über Künstliche Intelligenz direkt in die Betriebe, nicht in Form einer Präsentation, sondern zum Anfassen, Ausprobieren und Diskutieren.
Und diesmal kam Verstärkung aus Berlin.
Katja Mast, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, liess sich am Infomobil von den Fachleuten des Projekts informieren, über Möglichkeiten, Einsatzgebiete, aber auch über die Grenzen Künstlicher Intelligenz in der modernen Arbeitswelt. WeberHaus-Geschäftsführer Stephan Jager begrüsste die Staatssekretärin an seinem Unternehmensstandort. Auch Beschäftigte des Unternehmens nutzten die Gelegenheit, die Technologie praxisnah kennenzulernen und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
„Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sind aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken“, sagte Mast. „Sie bieten grosse Chancen für einen innovativen und zukunftsfähigen Arbeitsmarkt und in Kombination mit unserem Industriemodell die Grundlage für zukünftiges Wachstum gepaart mit Arbeitsplätzen. Entscheidend ist, die Unternehmen und Beschäftigten in den Mittelpunkt dieser Entwicklung zu stellen. Ohne sie gelingt der Wandel nicht.“
„Entscheidend ist, die Unternehmen und Beschäftigten in den Mittelpunkt dieser Entwicklung zu stellen. Ohne sie gelingt der Wandel nicht.“
Katja Mast, Parlamentarische Staatssekretärin
Das rollende Wissensformat ist keine Marketingveranstaltung. Hinter dem Projekt „KI-Studios“ stehen das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart. Projektleiter ist Dr. Matthias Peissner, Leiter des Forschungsbereichs „Mensch-Technik-Interaktion“ am Fraunhofer IAO.
„KI-Technologien verändern die Arbeitswelt, indem sie nicht nur Abläufe optimieren, sondern auch Freiräume für neue Aufgaben eröffnen“, erklärte Peissner beim Besuch. „Entscheidend ist, sie so zu gestalten, dass sie den Menschen fördern und sinnvoll unterstützen.“
Dass WeberHaus als Gastgeber für diesen Besuch ausgewählt wurde, ist kein Zufall. Das Familienunternehmen aus Rheinau-Linx, seit 1960 im Markt, 1.299 Mitarbeitende an zwei Standorten, Branchenführer in der Holzfertigbauweise, vereint Tradition und Technologie auf eine Weise, die das Spannungsfeld von KI und Handwerk besonders greifbar macht. In den modernen Produktionshallen werden Holzbauteile für Fertighäuser sowohl in sorgfältiger Handarbeit als auch mit mehreren Roboterzellen und automatisierten Fertigungsprozessen hergestellt. KI-Anwendungen sind dabei längst kein Zukunftsthema mehr.
Im Anschluss an das Infomobil führte Jager die Staatssekretärin durch die Produktion. Sie erlebte, wie aus einzelnen Holzelementen ein Fertighaus entsteht und wo digitale Steuerung und menschliches Können ineinandergreifen.
„Künstliche Intelligenz und automatisierte Prozesse werden die industrielle Fertigung weiter verändern“, sagte Jager. „Für uns ist entscheidend, neue Technologien dort einzusetzen, wo sie unsere Mitarbeitenden sinnvoll unterstützen, Abläufe verbessern und die hohe Qualität unserer Häuser sichern. Der direkte Austausch mit Frau Mast und den Fachleuten des Fraunhofer-Instituts ist deshalb für uns besonders wertvoll.“
| Wer | WeberHaus GmbH & Co. KG |
| Was | Besuch des KI-Infomobils (Projekt „KI-Studios“) mit Parlamentarischer Staatssekretärin Katja Mast |
| Wann | Dienstag, 28. Juli 2026 |
| Wo | Am Erlenpark 1, 77866 Rheinau-Linx |
| Kontakt Presse | Lisa Meier | Tel. +49 7853 83407 | Lisa.Meier@weberhaus.de |
| Projekt KI-Studios | Fraunhofer IAO + IAT Universität Stuttgart, gefördert vom BMAS |
| Website | www.weberhaus.de |
Was ist das KI-Infomobil, das WeberHaus in Rheinau-Linx besucht hat?
Das KI-Infomobil ist ein rollender Wissens-Hub des Projekts „KI-Studios“, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Es wird vom Fraunhofer IAO und dem IAT der Universität Stuttgart umgesetzt und bringt praxisnahes Wissen über Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt direkt in die Betriebe, zum Erleben, Begreifen und Mitgestalten.
Warum hat Parlamentarische Staatssekretärin Katja Mast WeberHaus in Rheinau-Linx besucht?
Anlass war das KI-Infomobil des Fraunhofer-Instituts, das am 28. Juli 2026 bei WeberHaus in Rheinau-Linx Station machte. Mast informierte sich vor Ort über Möglichkeiten und Grenzen von KI in der Arbeitswelt und besichtigte anschliessend die Produktion des Fertighausunternehmens.
Was macht WeberHaus in Rheinau-Linx?
Die WeberHaus GmbH & Co. KG ist einer der führenden Fertighaushersteller Deutschlands. Das Familienunternehmen produziert seit 1960 energieeffiziente Häuser in nachhaltiger Holzfertigbauweise und beschäftigt 1.299 Mitarbeitende an den Standorten Rheinau-Linx (Baden-Württemberg) und Wenden-Hünsborn (NRW). In der Produktion kommen mehrere Roboterzellen und KI-Anwendungen zum Einsatz.
Wer ist Dr. Matthias Peissner vom Fraunhofer IAO?
Dr. Matthias Peissner ist Projektleiter des Projekts „KI-Studios“ und Leiter des Forschungsbereichs „Mensch-Technik-Interaktion“ am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Er begleitete den Besuch von Katja Mast bei WeberHaus und erläuterte, wie KI-Technologien die Arbeitswelt verändern.
Setzt WeberHaus bereits KĂĽnstliche Intelligenz in der Fertigung ein?
Ja. In den Produktionshallen in Rheinau-Linx entstehen Holzbauteile für Fertighäuser sowohl in Handarbeit als auch mit mehreren Roboterzellen und automatisierten Fertigungsprozessen. KI-Anwendungen sind dort laut Unternehmen längst kein Zukunftsthema mehr.
Quelle: Pressemitteilung WeberHaus GmbH & Co. KG | Redaktion: Regio-Ortenau.de [apg]