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Ab 40: Wenn die Arme zu kurz werden – alles über die Gleitsichtbrille

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UNTER VIER AUGEN - Ihre Sehexperte in Ettenheim - Jens Przibilla e.K.

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Ab 40: Wenn die Arme zu kurz werden – alles über die Gleitsichtbrille

 

Bildnachweis: Ki generiert

Die Speisekarte auf Abstand halten, das Smartphone wegstrecken, den Fahrplan nicht mehr lesen können, kennen Sie das? Dann könnte eine Gleitsichtbrille Ihr Leben verändern. Was sie wirklich kann und was nicht.

Ettenheim, apg. August in der Ortenau, viele kommen gerade aus dem Urlaub zurück, erholt und mit frischem Blick auf den Alltag. Und manchmal fällt dann auf, was man schon länger verdrängt hat: Die Zeitung liegt immer weiter weg. Das Smartphone muss gestreckt werden. Die Preise auf der Speisekarte verschwimmen. Bei UNTER VIER AUGEN in der Friedrichstrasse in Ettenheim ist das eines der häufigsten Themen überhaupt, und eines, das viele Menschen länger als nötig vor sich herschieben.

Was passiert mit den Augen ab 40?

„Irgendwann zwischen 40 und 50 merken fast alle Menschen, dass die Nahsicht nachlässt“, erklärt Augenoptikermeister Jens Przibilla. Der Fachbegriff lautet Presbyopie, auf Deutsch: Alterssichtigkeit. Der Grund ist simpel: Die Augenlinse verliert mit den Jahren an Elastizität und kann sich nicht mehr so gut auf verschiedene Entfernungen einstellen.

„Das ist kein Augenfehler, sondern ein ganz normaler biologischer Vorgang“, betont Przibilla. „Ihn aufzuhalten ist nicht möglich, aber gut damit umzugehen schon.“

„Das ist kein Augenfehler, sondern ein ganz normaler biologischer Vorgang.“

Die Lösung: Gleitsichtbrille statt ständigem Wechseln

Wer bisher gut ohne Brille ausgekommen ist, greift oft zunächst zur Lesebrille. Wer bereits eine Fernbrille trägt, wechselt ständig zwischen den Brillen. Beides ist lästig, und oft auch unnötig. „Die Gleitsichtbrille verbindet alle Sehbereiche in einem Glas“, erklärt Przibilla. „Oben sieht man scharf in die Ferne, unten in die Nähe, und dazwischen gibt es einen fliessenden Übergang für mittlere Entfernungen.“

Ein Glas also für den Blick über den Rhein, für das Gespräch am Tisch und für das Lesen, ganz ohne Wechseln. Was theoretisch einfach klingt, benötigt allerdings etwas Eingewöhnungszeit. „Die meisten Menschen brauchen ein bis zwei Wochen, bis das Gehirn den neuen Seheindruck verarbeitet hat“, so Przibilla. „Danach möchten sie die Gleitsichtbrille nicht mehr missen.“

Nicht alle Gleitsichtbrillen sind gleich

Ein häufiges Missverständnis: Gleitsichtbrille ist gleich Gleitsichtbrille. Das stimmt nicht. Die Qualitätsunterschiede bei Gleitsichtgläsern sind erheblich, und spürbar. „Ein einfaches Gleitsichtglas hat einen engen Lesebereich und starke Unschärfezonen an den Seiten“, erklärt Przibilla. „Ein hochwertiges, individuell angepasstes Glas nutzt die gesamte Glasfläche viel effizienter.“

Bei der individuellen Anfertigung fliessen präzise Messdaten ein: Pupillendistanz, Hornhautscheitelabstand, Vorneigung der Fassung, Einblickhöhe. „Das klingt technisch, macht aber den entscheidenden Unterschied zwischen einer Brille, die man nach einer Woche in die Schublade legt, und einer, mit der man jeden Tag entspannt sieht.“

Gleitsichtbrille und Bildschirm: Eine besondere Herausforderung

Im Büroalltag stossen Gleitsichtbrillen manchmal an ihre Grenzen. Wer zwei Monitore vor sich hat oder zwischen Tastatur, Bildschirm und Besprechungsraum wechselt, benötigt möglicherweise eine zusätzliche Arbeitsplatzbrille. „Das ist kein Widerspruch“, erklärt Przibilla. „Viele unserer Kunden haben beides: eine Gleitsichtbrille für den Alltag und eine optimierte Bildschirmbrille fürs Büro.“

Dieser Kombination aus verschiedenen Brillen für verschiedene Lebenssituationen steht Przibilla grundsätzlich positiv gegenüber: „Wer viel liest, viel am Bildschirm sitzt und gleichzeitig aktiv ist, der hat unterschiedliche Anforderungen. Dafür gibt es heute passende Lösungen.“

Erst mal ausprobieren

Wer noch nie eine Gleitsichtbrille getragen hat und unsicher ist, ob sie das Richtige ist: Bei UNTER VIER AUGEN nimmt man sich Zeit für eine ausführliche Beratung und erklärt in Ruhe, was einen erwartet. „Wir wollen nicht, dass jemand eine teure Brille kauft und dann unzufrieden ist“, sagt Przibilla. „Deshalb klären wir vorher alles: Beruf, Hobbys, Sehgewohnheiten.“

Denn eine gute Gleitsichtbrille ist eine Investition, die sich lohnt, wenn sie passt. Und sie passt, wenn sie individuell gemessen, sorgfältig angepasst und aus hochwertigen Gläsern gefertigt ist.

Fazit: KĂĽrzer werden die Arme nicht, aber klarer wird die Sicht

Alterssichtigkeit kann nicht aufgehalten werden. Aber sie lässt sich hervorragend kompensieren. Mit der richtigen Gleitsichtbrille sieht man in jeder Entfernung klar, ob beim Blick in die Schwarzwälder Ferne, beim Lesen auf der Terrasse oder beim Schreiben am PC. Bei UNTER VIER AUGEN in Ettenheim findet man die passende Lösung: individuell beraten, handwerklich sorgfältig und mit dem Herzblut, das Jens Przibilla in jede Beratung steckt.

Tipp: Zurück aus dem Urlaub und die Augen wieder im Alltag? Jetzt ist der perfekte Moment für einen Sehtest und eine Beratung zur Gleitsichtbrille, die Wartezeiten sind nach der Ferienzeit erfahrungsgemäss kurz.

Kontakt

Betrieb UNTER VIER AUGEN, Jens Przibilla e.K.
Adresse Friedrichstrasse 37, 77955 Ettenheim
Telefon 07822-896820
Website www.sehexperten-ettenheim.de

Kurz zusammengefasste FAQ

Warum lässt die Nahsicht ab 40 nach?

Die Augenlinse verliert mit den Jahren an Elastizität und kann sich nicht mehr so gut auf verschiedene Entfernungen einstellen. Der Fachbegriff dafür ist Presbyopie, auf Deutsch Alterssichtigkeit. Es handelt sich um einen normalen biologischen Vorgang, nicht um einen Augenfehler.


Wie funktioniert ein Gleitsichtglas?

Oben sieht man scharf in die Ferne, unten in die Nähe, dazwischen liegt ein fliessender Übergang für mittlere Entfernungen. Ein Glas deckt damit alle Sehbereiche ab, das Wechseln zwischen Brillen entfällt.


Wie lange dauert die Eingewöhnung?

Die meisten Menschen brauchen ein bis zwei Wochen, bis das Gehirn den neuen Seheindruck verarbeitet hat.


Worin unterscheiden sich günstige und hochwertige Gleitsichtgläser?

Ein einfaches Glas hat einen engen Lesebereich und starke Unschärfezonen an den Seiten. Ein individuell angepasstes Glas nutzt die gesamte Glasfläche effizienter. Dafür fliessen Messdaten wie Pupillendistanz, Hornhautscheitelabstand, Vorneigung der Fassung und Einblickhöhe ein.


Reicht eine Gleitsichtbrille auch fĂĽrs BĂĽro?

Nicht immer. Wer zwei Monitore vor sich hat oder ständig zwischen Tastatur, Bildschirm und Besprechungsraum wechselt, benötigt möglicherweise eine zusätzliche Arbeitsplatzbrille. Viele Kunden haben beides: eine Gleitsichtbrille für den Alltag und eine optimierte Bildschirmbrille fürs Büro.

Quelle: UNTER VIER AUGEN, Jens Przibilla e.K., Ettenheim. Text: apg