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Call-to-Action: Wie Leser zu Kunden werden

Warum gute Texte ohne klare Handlungsaufforderung nur die Hälfte wert sind

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Call-to-Action: Wie Leser zu Kunden werden

 

Ihr Artikel wurde gelesen, der Besucher ist begeistert – und dann? Er klickt weg. Für immer. Der Grund: Sie haben vergessen, ihm zu sagen, was er als Nächstes tun soll. Ein Text ohne Handlungsaufforderung ist wie ein Verkaufsgespräch ohne Abschluss.

Was ist ein Call-to-Action?

Call-to-Action – kurz CTA – bedeutet Handlungsaufforderung. Es ist der Moment, in dem Sie Ihren Leser an die Hand nehmen und sagen: Jetzt bist du dran. Ruf an. Schreib mir. Klick hier. Kauf jetzt.

Warum Handlungsaufforderungen so oft fehlen

Viele Unternehmer scheuen sich. "Das wirkt doch aufdringlich", höre ich oft. "Die Leute wissen doch, dass sie anrufen können." Nein, wissen sie nicht. Oder besser: Sie denken nicht daran. Menschen brauchen klare Anweisungen – besonders im schnellen Internet.

Die Psychologie dahinter

Unser Gehirn ist bequem. Es folgt dem Weg des geringsten Widerstands. Wenn Sie keinen nächsten Schritt vorgeben, erfindet der Leser auch keinen. Er konsumiert, nickt – und ist weg.

Eine gute Handlungsaufforderung nimmt diese Arbeit ab: "Rufen Sie jetzt an" ist konkreter als "Kontaktieren Sie uns". "Sichern Sie sich Ihren Termin" ist stärker als "Bei Interesse melden".

Die fünf Typen der Handlungsaufforderung

1. Die direkte Aufforderung: "Jetzt anrufen", "Hier bestellen", "Termin buchen"

2. Die sanfte Aufforderung: "Erfahren Sie mehr", "Laden Sie unseren Ratgeber herunter"

3. Die Frage-Aufforderung: "Haben Sie Fragen? Wir sind für Sie da."

4. Die Verknappungs-Aufforderung: "Nur noch 3 Plätze frei", "Angebot gilt bis Freitag"

5. Die persönliche Aufforderung: "Schreiben Sie mir direkt", "Ich berate Sie gerne"

Wo gehört die Handlungsaufforderung hin?

Am Ende: Pflicht. Jeder Text braucht einen Abschluss.

In der Mitte: Optional, bei längeren Artikeln sinnvoll.

Am Anfang: Für Eilige, die nicht bis unten scrollen.

Faustregel: Mindestens eine Handlungsaufforderung pro Seite, bei längeren Texten zwei bis drei.

Gute vs. schwache Beispiele

Schwach: "Bei Interesse stehen wir zur Verfügung."
Stark: "Rufen Sie mich an – ich berate Sie in 15 Minuten kostenlos."

Schwach: "Kontakt"
Stark: "Jetzt unverbindlich anfragen"

Schwach: "Mehr Informationen"
Stark: "Laden Sie sich unsere Preisliste herunter"

Schnell-Check für Ihre Handlungsaufforderung

+ Ist die Handlung konkret und klar?
+ Gibt es einen Nutzen für den Leser?
+ Steht sie an sichtbarer Stelle?
+ Ist sie optisch hervorgehoben?
+ Klingt sie einladend statt fordernd?

Fazit

Eine Handlungsaufforderung ist kein Befehl, sondern eine Einladung. Sie haben Ihrem Leser etwas Wertvolles gegeben – jetzt zeigen Sie ihm den nächsten Schritt. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Antwort.

Sie möchten Texte, die nicht nur gelesen, sondern auch beantwortet werden? Ich helfe Ihnen dabei – von der Überarbeitung bestehender Inhalte bis zum kompletten Neutext mit eingebauter Strategie. Lassen Sie uns sprechen.

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