Wenn die Natur in der Ortenau zu neuem Leben erwacht, stehen auch für Wundpatienten Veränderungen an. Der Wechsel von trockener Heizungsluft zu milder Frühlingsbrise erfordert eine angepasste Pflege. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Haut fit für die warme Jahreszeit machen und den Heilungsprozess aktiv unterstützen.
Endlich ist er da, der März! In den Gärten rund um Offenburg recken die ersten Krokusse ihre Köpfe aus der Erde, und die Vögel zwitschern den Winter endgültig weg. Diese Aufbruchstimmung tut der Seele gut, doch für unsere Haut bedeutet die Übergangszeit Schwerstarbeit. Michael Schmidt von der Schmidt Wundberatung beobachtet das Phänomen jedes Jahr: „Der Wechsel der Jahreszeiten ist für den Organismus eine Umstellungsphase. In der Wundversorgung müssen wir jetzt besonders wachsam sein, um die Hautbarriere zu stärken, die durch die trockene Winterluft oft strapaziert wurde."
Monatelang war die Haut extremer Trockenheit ausgesetzt. Drinnen sorgte die Heizung für ein Wüstenklima, draußen zehrte der Frost an den Fettreserven der Hautbarriere. Das Ergebnis sind oft spröde, rissige Hautstellen, besonders im Bereich um chronische Wunden herum. „Wenn die Umgebungshaut nicht elastisch ist, steigt das Risiko für neue Mikroverletzungen", erklärt Schmidt.
Mit den steigenden Temperaturen im März beginnt der Körper zudem, die Durchblutung der Haut wieder hochzufahren. Was einerseits die Heilung fördern kann, führt andererseits oft zu vermehrtem Juckreiz. Hier gilt das eiserne Gebot: Nicht kratzen! Stattdessen setzen wir auf gezielte Pflege und Feuchtigkeit von außen und innen.
Der Frühling lockt uns nach draußen. Bewegung ist einer der wichtigsten Faktoren für die Wundheilung, da sie die Durchblutung fördert und den Lymphabfluss anregt. Doch Michael Schmidt mahnt zur Vorsicht: „Übertreiben Sie es nicht. Wer den ganzen Winter über wenig mobil war, sollte nicht sofort mit langen Wanderungen durch die Weinberge beginnen."
Ein kurzer Spaziergang am Güterbahnhof oder durch die Offenburger Innenstadt reicht für den Anfang völlig aus. Achten Sie dabei besonders auf passendes, nicht drückendes Schuhwerk. Gerade im Frühling, wenn die Füße bei Wärme leicht anschwellen können, ist die Gefahr von neuen Druckstellen groß. Hier arbeiten wir eng mit Podologen und Orthopädietechnikern zusammen, um sicherzustellen, dass Ihr „Fundament" stabil bleibt.
Nutzen Sie das erste frische Grün! Die Wundheilung benötigt Vitamine und Mineralstoffe als „Baumaterial". Frischer Bärlauch, die ersten Kräuter oder regionaler Salat liefern wichtige Antioxidantien. Denken Sie auch daran, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen. Mit steigenden Temperaturen braucht der Körper mehr Wasser, um die Nährstoffe effizient zur Wunde zu transportieren.
Bei der Schmidt Wundberatung nehmen wir uns im März besonders viel Zeit für das ausführliche Gespräch. Wir prüfen den Therapieplan: Muss das Verbandsmaterial angepasst werden, da die Haut weniger trocken ist als im Januar? Wie sieht die Dokumentation aus? Michael Schmidt besucht Sie wie gewohnt zu Hause oder in Ihrer Einrichtung und bespricht jeden Schritt mit Ihnen und Ihrem Hausarzt.
Während draußen alles blüht, wachsen auch wir weiter. Die Schmidt Wundberatung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung. Suchen Sie eine Aufgabe, bei der Sie nicht nur eine Nummer sind, sondern als Mensch und Fachkraft geschätzt werden? Wir bieten Ihnen eine sinnstiftende Tätigkeit in der mobilen Wundversorgung in der gesamten Ortenau.
Wir suchen Persönlichkeiten, die Fachwissen mit Empathie verbinden können. Bei uns zählt nicht nur das Zertifikat, sondern vor allem die Einstellung zum Patienten. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, eine moderne Ausstattung und ein Team, das einander unterstützt - eben echte „Wund-Expertise mit Herz".
Schauen Sie auf unserer Website vorbei und melden Sie sich direkt bei Michael Schmidt für ein unverbindliches Kennenlernen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam in den Frühling zu starten!
Warum ist die Wundpflege im Frühling besonders anspruchsvoll?
Im Frühjahr stellt sich der Körper vom trockenen Winterklima auf mildere Temperaturen um. Die Haut rund um chronische Wunden ist nach monatelanger Heizungsluft oft spröde und rissig, was das Risiko für neue Mikroverletzungen erhöht. Gleichzeitig fährt der Körper die Durchblutung wieder hoch, was die Heilung fördert, aber auch Juckreiz verursachen kann. Eine angepasste Pflegeroutine ist daher im März und April besonders wichtig.
Was sollte man bei der Reinigung von Wunden im Frühling beachten?
Auf aggressive Seifen sollte verzichtet werden. Empfohlen werden lauwarmes Wasser und pH-hautneutrale Waschlotionen, die den Säureschutzmantel der Haut schonen. Dieser muss sich im Frühling nach der Winterbelastung erst wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Umgebungshaut sollte zusätzlich mit hochwertigen, medizinischen Pflegeprodukten rückgefettet werden.
Darf man mit einer chronischen Wunde im Frühling spazieren gehen?
Ja, Bewegung fördert die Wundheilung durch bessere Durchblutung und Lymphabfluss. Wichtig ist ein sanfter Einstieg: kurze Spaziergänge sind ideal, lange Wanderungen nach einem bewegungsarmen Winter dagegen nicht empfehlenswert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Schuhwerk, da Füße im Frühling bei Wärme anschwellen können und Druckstellen entstehen.
Welche Lebensmittel unterstützen die Wundheilung im Frühjahr?
Frische, regionale Lebensmittel liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe für die Wundheilung. Bärlauch, frische Kräuter und regionaler Salat enthalten wertvolle Antioxidantien. Mit steigenden Temperaturen sollte außerdem die Flüssigkeitszufuhr erhöht werden, da der Körper mehr Wasser benötigt, um Nährstoffe effizient zur Wunde zu transportieren.
Was ist die Schmidt Wundberatung und wie kann sie helfen?
Die Schmidt Wundberatung unter Leitung von Michael Schmidt bietet mobile, professionelle Wundversorgung in der gesamten Ortenau. Patienten werden zu Hause oder in ihrer Einrichtung besucht. Der Therapieplan wird regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst, etwa beim Übergang zu wärmerem Wetter. Alle Informationen unter wundberatung-schmidt.de.
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